Susanne Waltersbacher

Am Anfang ist auch die Reitkunst reines Handwerk.

Denn um miteinander kommunizieren zu können, müssen Mensch und Pferd erst eine gemeinsame Sprache, die sogenannte „Hilfengebung“, erlernen. Damit beim Unterrichten des Pferdes eventuelle Missverständnisse so klein wie möglich ausfallen, benötigt der Mensch verschiedene Werkzeuge.

Dies sind z.B.:

  • der Kappzaum für einen sicheren und bequemen Sitz am Pferdekopf, damit die Signale der Reiterhand so beim Pferd ankommen, wie sie gemeint sind.
  • die Longe, damit das Pferd sich in einem größeren Radius bewegen kann und seine Schnelligkeit und Lauffreude nicht auf Menschenniveau herunter schrauben muss.
  • die Gerte, damit der Mensch, trotz geringerer Körpermaße, das Pferd überall berühren kann.

und viele mehr…

Je besser der Mensch sein Werkzeug einsetzen kann, umso klarer kann er das Pferd unterrichten.
Je weniger Aufmerksamkeit er dessen Handhabung widmen muss, umso genauer kann er die Antworten seines Pferdes empfangen.

Je mehr der Mensch sich in diese Arbeit vertieft, umso exakter werden seine Ansprüche an das verwendete Material.
Da die Frage „Woher bekomme ich dies oder jenes?“ oft nicht ausreichend beantwortet werden kann,  fiel die Entscheidung, die Werkzeuge für den Unterricht selbst herzustellen.

Hier im Mostmaier-Areal habe ich die geeignete Räumlichkeit gefunden. Im Moment arbeite ich noch an den verschiedenen Unterrichtsmaterialien, aber für die Zukunft sind auch diverse Workshops angedacht.

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